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Prozess-Datensatz: Fibrolith® mineralisch gebundene Holzwolleplatten (Monoplatten der Baustoffklasse A2) (de) en de

Kerninformationen des Datensatzes
Ort DE
Referenzjahr 2024
Name
Fibrolith® mineralisch gebundene Holzwolleplatten (Monoplatten der Baustoffklasse A2)
Anwendungshinweis für Datensatz Gültigkeitsbereich: Diese EPD gilt fr Fibrolith® mineralisch gebundene Holzwolleplatten (Monoplatten der Baustoffklasse A2), die im Werk der Fibrolith® Dmmstoffe GmbH in Kempenich (D) hergestellt werden. Systemgrenze: Typ der EPD: "von der Wiege bis zum Werkstor mit Optionen, das heit, Module C1-C4 und Modul D (A1-A3, C, D und zustzliche Module. Die zustzlichen Module drfen A4 und/oder A5 und/oder B1-B7 sein)". Der Transport auf die Baustelle (Modul A4) wird nicht modelliert und muss fallspezifisch bei einer Gebudebewertung bercksichtigt werden. Fr den Einbau in Modul A5 wird von einem manuellen Einbau ausgegangen; der Stromverbrauch fr die Montage (Akkuschrauber) und Befestigungsmittel (Dbel/Schrauben) werden vernachlssigt. In Modul A5 wird die Entsorgung der Verpackung modelliert, wobei Karton rezykliert und die Polyethylen- bzw. Holzverpackung in einer Mllverbrennungsanlage thermisch verwertet wird. Whrend der Nutzung (Modul B1) karbonatisiert das Bindemiitel in den Holzwolleplatten, womit CO2 aus der Atmosphre rckgebunden wird. Generell knnen alle Platten nach der Demontage wieder montiert und genutzt werden. Sofern die Platten beschdigt oder nicht mehr einsetzbar sind, knnen Einschichtplatten thermisch verwertet werden. Fr den Rckbau wird analog zum Einbau ein manueller Rckbau angenommen, der Stromverbrauch fr die Demontage (Akkuschrauber) wird vernachlssigt; somit sind die Werte in Modul C1 gleich null. In Modul C2 werden die Platten zu einer Mllverbrennungsanlage transportiert. In Modul C3 werden die Monoplatten thermisch in einer Mllverbrennungsanlage verwertet. Die Vorteile und Lasten auerhalb des Produktsystems (Modul D) umfassen die exportierte Energie aus der energetischen Verwertung der Verpackung in Modul A5 sowie aus der energetischen Verwertung der Monoplatten (Modul C3). Ersetzt wird dabei durch den exportierten Strom der Deutsche Verbrauchsmix und durch die exportierte Wrme die Wrme ab einer Gasfeuerung.
Technisches Anwendungsgebiet Fibro-Kustik Platten dienen als akustische und dekorative Decken- und Wandbekleidung im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau, z.B. Gewerbe-, Industrie- und ffentlichen Gebuden, Bros, Schulen, Sporthallen, Garagen etc. nach DIN 4108-10: DI dm / WI dm.
Klassifizierung
Klassenname : Hierarchieebene
  • OEKOBAU.DAT: 2.7.01 Dämmstoffe / Holzwolleplatten / Holzwolleleichtbauplatten
  • IBUCategories: 02 Bauprodukte / Holzwerkstoffe / Holzzement - Mineralisch gebundene Holzwerkstoffe
Allgemeine Anmerkungen zum Datensatz Die deklarierten Fibro-Kustik Platten aus mineralisch gebundener Holzwolle der Baustoffklasse A2 werden unter folgenden Produktnamen vertrieben: Fibro-Kustik Florence Fibro-Kustik Paris Die Fibro-Kustik Platten werden aus Holzwolle und mineralischem Bindemittel hergestellt. Neben naturbelassener Optik knnen die Platten in allen RAL- und NCS-Tnen gespritzt werden und eine zustzliche Beschichtung mit Pure Genius erhalten, um eine raumluftreinigende Wirkung durch Photokatalyse zu erhalten.
Copyright Ja
Eigentümer des Datensatzes
Quantitative Referenz
Referenzfluss(flüsse)
Materialeigenschaften des Referenzflusses
    • Rohdichte: 494.4 kg/m^3
Zeitliche Repräsentativität
Datensatz gültig bis 2029
Technologische Repräsentativität
Technische Beschreibung inklusive der Hintergrundsysteme Bereits entrindete Fichtenholzstämme mit 2m Länge werden nach ihrer Anlieferung 6 bis 12 Monate gelagert, bis ihre Restfeuchte auf 27 % gefallen ist. Anschließend werden sie mechanisch zu Holzwolle verarbeitet. Die Holzwolle wird angefeuchtet und in einem Zweiwellenmischer mit dem Portlandzement vermischt. Das entstandene Mischgut wird in Formen gestreut, mehrmals gepresst und gestapelt. Die Stapel werden mit einem Gewicht belastet und zum ersten Aushärten gelagert. Nach etwa 24 Stunden hat der Zement durch den Abbindeprozess eine ausreichende Festigkeit erreicht, damit die Platten ausgeschalt werden können. Anschließend werden die Platten nochmals mehrere Tage stehen gelassen, damit der Zement fester werden kann, um dann in einem gasbetriebenen Trockenofen die Restfeuchte zu entfernen. Abschließend werden die getrockneten Platten konfektioniert und bei Bedarf noch lackiert oder direkt zum Versand verpackt. Die deklarierten fibrolith® zementgebundene Holzwolleplatten (Monoplatten) bestehen aus: Fichtenholz: 40% - 50% Portlandzement: 24% - 52% Wasser: 8% Abbindebeschleuniger <0,1% Das Fichtenholz wird aus nachhaltiger und PEFC- bzw. FSC-zertifizierter Forstwirtschaft bezogen. Der Weißzement dient als Bindemittel, damit die Platten die notwendige Stabilität erreichen. Wasser wird größtenteils als Kristallwasser im Zement gebunden, verbleibt aber auch zu einem geringen Teil als Restfeuchte in der Platte. Der Abbindebeschleuniger reduziert die notwendige Abbindezeit des Zements. Deklarierte Einheit: Die deklarierte Einheit ist 1 t Fibrolith® mineralisch gebundene Holzwolleplatten (Monoplatten der Baustoffklasse A2).

Parameter zur Beschreibung des Ressourceneinsatzes und sonstige Umweltinformationen

IndikatorRichtungEinheit Herstellung
A1-A3
Einbau
A5
Nutzung
B1
Abbruch
C1
Transport
C2
Abfallbehandlung
C3
Beseitigung
C4
Recyclingpotential
D
Input
  • 1751
  • 201.7
  • ND
  • 0
  • 2.029
  • 7678
  • 0
  • -458.5
Input
  • 7874
  • -201.6
  • ND
  • 0
  • 0
  • -7672
  • 0
  • 0
Input
  • 9625
  • 0.07355
  • ND
  • 0
  • 2.029
  • 6.021
  • 0
  • -458.5
Input
  • 6.31E+3
  • 12.65
  • ND
  • 0
  • 131.2
  • 228.3
  • 0
  • -4532
Input
  • 9.594
  • -9.594
  • ND
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 6.32E+3
  • 3.055
  • ND
  • 0
  • 131.2
  • 228.3
  • 0
  • -4532
Input
  • 1.582
  • 0
  • ND
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 0
  • 0
  • ND
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 0
  • 0
  • ND
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 2.038
  • 0.01087
  • ND
  • 0
  • 0.03432
  • 0.4442
  • 0
  • -0.8638
Output
  • 0.02043
  • 0.00003971
  • ND
  • 0
  • 0.0008347
  • 0.001981
  • 0
  • -0.01212
Output
  • 87.29
  • 0.2935
  • ND
  • 0
  • 6.57
  • 438
  • 0
  • -12.67
Output
  • 0.02478
  • 0.000002215
  • ND
  • 0
  • 0.00007529
  • 0.0001568
  • 0
  • -0.01964
Output
  • 0
  • 0
  • ND
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 0
  • ND
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 0
  • ND
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 30.89
  • ND
  • 0
  • 0
  • 1.12E+3
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 59.06
  • ND
  • 0
  • 0
  • 2142
  • 0
  • 0

IndikatorEinheit Herstellung
A1-A3
Einbau
A5
Nutzung
B1
Abbruch
C1
Transport
C2
Abfallbehandlung
C3
Beseitigung
C4
Recyclingpotential
D
  • 147
  • 20.33
  • -254.8
  • 0
  • 9.481
  • 753.9
  • 0
  • -309.6
  • -756.6
  • 19.38
  • ND
  • 0
  • 0
  • 737.2
  • 0
  • 0
  • 902.4
  • 0.9541
  • -254.8
  • 0
  • 9.477
  • 16.68
  • 0
  • -309.3
  • 1.171
  • 0.0000944
  • ND
  • 0
  • 0.004597
  • 0.00504
  • 0
  • -0.2601
  • 0.000008792
  • 6.658E-9
  • ND
  • 0
  • 2.011E-7
  • 3.863E-7
  • 0
  • -0.00000841
  • 2.501
  • 0.003089
  • ND
  • 0
  • 0.03135
  • 0.1781
  • 0
  • -0.4713
  • 2.121
  • 0.002302
  • ND
  • 0
  • 0.02019
  • 0.1233
  • 0
  • -0.4274
  • 7.703
  • 0.01129
  • ND
  • 0
  • 0.05176
  • 0.5896
  • 0
  • -1.143
  • 0.02655
  • 0.000003745
  • ND
  • 0
  • 0.00007504
  • 0.0002327
  • 0
  • -0.02318
  • 0.6872
  • 0.001063
  • ND
  • 0
  • 0.004971
  • 0.05516
  • 0
  • -0.09496
  • 109.1
  • 0.03482
  • ND
  • 0
  • 0.5485
  • 2.113
  • 0
  • -8.2
  • 0.0007507
  • 6.591E-7
  • ND
  • 0
  • 0.0000302
  • 0.00003268
  • 0
  • -0.0002907
  • 6315
  • 3.054
  • ND
  • 0
  • 131.2
  • 228.2
  • 0
  • -4483

IndikatorEinheit Herstellung
A1-A3
Einbau
A5
Nutzung
B1
Abbruch
C1
Transport
C2
Abfallbehandlung
C3
Beseitigung
C4
Recyclingpotential
D
1Diese Wirkungskategorie behandelt hauptsächlich die mögliche Wirkung einer ionisierenden Strahlung geringer Dosis auf die menschliche Gesundheit im Kernbrennstoffkreislauf. Sie berücksichtigt weder Auswirkungen, die auf mögliche nukleare Unfälle und berufsbedingte Exposition zurückzuführen sind, noch auf die Entsorgung radioaktiver Abfälle in unterirdischen Anlagen. Die potenzielle vom Boden, von Radon und von einigen Baustoffen ausgehende ionisierende Strahlung wird ebenfalls nicht von diesem Indikator gemessen.
2Die Ergebnisse dieses Umweltwirkungsindikators müssen mit Bedacht angewendet werden, da die Unsicherheiten bei diesen Ergebnissen hoch sind oder da es mit dem Indikator nur begrenzte Erfahrungen gibt.
Toxizitätsvergleichseinheit für Menschen (krebserregend) (HTP-c) 2
  • 1.812E-7
  • 5.087E-10
  • ND
  • 0
  • 4.211E-9
  • 2.991E-8
  • 0
  • -5.488E-8
Toxizitätsvergleichseinheit für Menschen (nicht krebserregend) (HTP-nc) 2
  • 0.000006285
  • 2.445E-8
  • ND
  • 0
  • 1.186E-7
  • 0.00000103
  • 0
  • -0.000001448
Auftreten von Krankheiten aufgrund von Feinstaubemissionen (PM) 2
  • 0.00001409
  • 3.016E-8
  • ND
  • 0
  • 6.855E-7
  • 0.000002649
  • 0
  • -0.000001843
Wirkung durch Exposition des Menschen mit U235 (IR) 1
  • 13.75
  • 0.00195
  • ND
  • 0
  • 0.06649
  • 0.1425
  • 0
  • -8.749
Toxizitätsvergleichseinheit für Ökosysteme (ETP-fw) 2
  • 1466
  • 2.511
  • ND
  • 0
  • 69.5
  • 199.8
  • 0
  • -302.3
Bodenqualitätsindex (SQP) 2
  • 4.406E+4
  • 1.399
  • ND
  • 0
  • 79.24
  • 264.1
  • 0
  • -348.8