Schließen Alle Abschnitte einklappen
Prozess-Datensatz: CEM I 42,5 N (st) (de) en de

Kerninformationen des Datensatzes
Ort DE
Referenzjahr 2024
Name
CEM I 42,5 N (st)
Anwendungshinweis für Datensatz Gültigkeitsbereich: Die vorliegende Umwelt-Produktdeklaration bildet die kobilanz der Herstellung des Portlandzements CEM I 42,5 N (st) im Werk Rdersdorf, Deutschland ab. Systemgrenze: Typ der EPD: Wiege-bis-Werkstor. Die gewhlten Systemgrenzen umfassen die Herstellung des Zements einschlielich der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt am Werkstor. Das Produktstadium umfasst: Modul A1: Kalksteinabbau im Tagebau, Brechen des Gesteins, Homogenisierung des Rohstoffes im Rundmischbett, Herstellung und Aufbereitung weiterer Rohstoffe Modul A2: Transport der Rohstoffe zum Werkstor und interne Transporte (z.B. Frderbandwege) Modul A3: Rohmahlung, Klinkerherstellung, Zementmahlung Das Baustadium, das Nutzungsstadium und das Entsorgungsstadium werden in der kobilanz fr Zement nicht bercksichtigt. Die Entwicklung von Szenarien fr diese Stadien muss am Endprodukt (z.B. Beton) erfolgen.
Technisches Anwendungsgebiet Der Zement wird hauptschlich als Bindemittel fr Beton, Zementestrich und Zementmrtel verwendet.
Klassifizierung
Klassenname : Hierarchieebene
  • OEKOBAU.DAT: 1.1.01 Mineralische Baustoffe / Bindemittel / Zement
  • IBUCategories: 01 Grundstoffe und Vorprodukte / Zement, Baukalk und andere Bindemittel / Zement
Allgemeine Anmerkungen zum Datensatz Der Portlandzement CEM I 42,5 N (st) ist ein chromatarmer Normalzement gem EN 197-1. Dieser Zement ist ein hydraulisch erhrtender Baustoff. Er besteht aus einem Gemisch fein aufgemahlener, nichtmetallisch-anorganischer Bestandteile. Nach Zugabe von Wasser entsteht eine Suspension (Zementleim), die aufgrund einsetzender Hydratationsreaktionen sowohl an der Luft als auch unter Wasser erstarrt und erhrtet sowie dauerhaft fest bleibt. Der deklarierte Zement gehrt zur Hauptzementart CEM I und erfllt die Anforderungen an die Zusammensetzung gem der EN 197-1.
Copyright Ja
Eigentümer des Datensatzes
Quantitative Referenz
Referenzfluss(flüsse)
Materialeigenschaften des Referenzflusses
    • Rohdichte: 3.01 kg/m^3
Zeitliche Repräsentativität
Datensatz gültig bis 2029
Technologische Repräsentativität
Technische Beschreibung inklusive der Hintergrundsysteme Die wichtigste Rohstoffkomponente zur Herstellung von Zement ist Kalkstein, der im eigenen Tagebau gewonnen und gebrochen wird. Der aufbereitete Kalkstein wird in das Zementwerk transportiert, wo er in einem Mischbett gelagert und gleichzeitig homogenisiert wird. Neben dem Kalkstein werden weitere Rohstoffe, wie Silizium-, Eisen- und Aluminiumträger als sogenannte Korrekturkomponenten für die Einstellung der Gesamtrohmaterialmischung benötigt. Die Rohmaterialkomponenten werden in einer Mahltrocknungsanlage zerkleinert und gleichzeitig gemeinsam getrocknet. Das homogenisierte Rohmehl wird im ersten Schritt im vorgeschalteten Wärmetauscher auf circa 900 °C erwärmt. Danach wird es im Drehrohrofen in der Spitze bei 1450 °C zu sogenanntem Klinker gebrannt. Dieses erzeugte Halbprodukt Klinker wird anschließend im Rostkühler rasch abgekühlt und gelangt über Förderanlagen zu den Klinkersilos. Zur Regelung des Verarbeitungsverhaltens des Zements erfolgt die Mahlung des Klinkers immer unter Zugabe eines Sulfatträgers. In Abhängigkeit der zu produzierenden Zementsorten werden zum einen weitere gemahlene Bestandteile wie Hüttensandmehl oder Kalksteinmehl beigemischt und zum anderen unterschiedliche Feinheiten des Fertigzements eingestellt. Die unterschiedlichen Zementsorten werden in separaten Zementsilos zum Versand vorgehalten. Der Versand des Zements erfolgt neben der in 25 kg-Säcke abgefüllten und palettierten »Sackware« insbesondere als »lose Ware« in Silo-LKW. Technische Daten: Der Zement hat eine Normdruckfestigkeit entsprechend der Klasse 42,5 nach EN 197-1. Deklarierte Einheit: Die deklarierte Einheit fr Zement ist 1 t.

Parameter zur Beschreibung des Ressourceneinsatzes und sonstige Umweltinformationen

IndikatorRichtungEinheit Herstellung
A1-A3
Input
  • 27.5
Input
  • 0
Input
  • 27.5
Input
  • 2.14E+3
Input
  • 0
Input
  • 2.14E+3
Input
  • 96.3
Input
  • 1.16E+3
Input
  • 8.3E+2
Input
  • 0.963
Output
  • 0.0727
Output
  • 1.15
Output
  • ND
Output
  • 0
Output
  • 0
Output
  • 0
Output
  • 0
Output
  • 0

IndikatorEinheit Herstellung
A1-A3
  • 657
  • 0.0318
  • 657
  • 0.0348
  • 0.0000115
  • 0.911
  • 2.05
  • 3.14
  • 0.0591
  • 0.00393
  • 38.9
  • 0.000103
  • 2.14E+3

IndikatorEinheit Herstellung
A1-A3
1Diese Wirkungskategorie behandelt hauptsächlich die mögliche Wirkung einer ionisierenden Strahlung geringer Dosis auf die menschliche Gesundheit im Kernbrennstoffkreislauf. Sie berücksichtigt weder Auswirkungen, die auf mögliche nukleare Unfälle und berufsbedingte Exposition zurückzuführen sind, noch auf die Entsorgung radioaktiver Abfälle in unterirdischen Anlagen. Die potenzielle vom Boden, von Radon und von einigen Baustoffen ausgehende ionisierende Strahlung wird ebenfalls nicht von diesem Indikator gemessen.
2Die Ergebnisse dieses Umweltwirkungsindikators müssen mit Bedacht angewendet werden, da die Unsicherheiten bei diesen Ergebnissen hoch sind oder da es mit dem Indikator nur begrenzte Erfahrungen gibt.
Toxizitätsvergleichseinheit für Menschen (krebserregend) (HTP-c) 2
  • 8.01E-7
Toxizitätsvergleichseinheit für Menschen (nicht krebserregend) (HTP-nc) 2
  • 0.0000121
Auftreten von Krankheiten aufgrund von Feinstaubemissionen (PM) 2
  • 0.0000206
Wirkung durch Exposition des Menschen mit U235 (IR) 1
  • 13.7
Toxizitätsvergleichseinheit für Ökosysteme (ETP-fw) 2
  • 50.7
Bodenqualitätsindex (SQP) 2
  • 501