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Prozess-Datensatz: Stranggegossener Stahlvorblock (de) en de

Kerninformationen des Datensatzes
Ort AT
Referenzjahr 2024
Name
Stranggegossener Stahlvorblock
Anwendungshinweis für Datensatz Gültigkeitsbereich: Die vorliegende Umwelt-Produktdeklaration bezieht sich auf eine deklarierte Einheit von 1 Tonne durchschnittlicher stranggegossener Stahlvorblock produziert am Standort Donawitz (sterreich). Systemgrenze: Die kobilanz des durchschnittlichen stranggegossenen Stahlvorblocks beinhaltet eine cradle-to-gate-Betrachtung (Wiege bis zum Werkstor) der auftretenden Umweltwirkungen mit den Modulen C1–C4 und Modul D (A1–A3 + C + D). Die folgenden Lebenszyklusphasen werden in der Analyse bercksichtigt: Modul A1–A3 | Produktionsstadium Das Produktionsstadium beinhaltet die Aufwendungen der Herstellung der Produkte der integrierten Htte am Produktionsstandort Leoben. Innerhalb der Werksgrenzen werden die Sinteranlage, die Hochfen und das Stahlwerk separat betrachtet. Die Energiebereitstellung am Standort Leoben erfolgt ber ein Kraftwerk in dem Httengase zur Energiegewinnung verwertet werden. Da mehr Energie verbraucht wird als durch das eigene Kraftwerk zur Verfgung steht, werden zustzlich 100 % kostrom und bei weiterer Notwendigkeit Erdgas bezogen. Die Produkte werden unverpackt ausgeliefert. Modul C1 | Rckbau Fr das End-of-Life-Szenario wird angenommen, dass das Endprodukt nicht mit anderen Materialien verbunden ist und sortenrein rckgebaut werden kann. Die mit dem Rckbau verbundenen Aufwnde werden damit als gering eingeschtzt und sind somit vernachlssigbar. Modul C2 | Transport Modul C2 beinhaltet den Transport zur Abfallbehandlung. Dazu wird der Transport via LKW ber 50 km Transportdistanz als Szenario angesetzt. Modul C3 | Abfallbehandlung Jener Produktfluss, der das Modul D zum Recycling erreicht, verlsst das Produktsystem in C3. Aufwendungen fr die Zerkleinerung und Sortierung des Stahlschrottes sind aufgrund der Geringfgigkeit der zu erwartenden Umweltwirkung nicht enthalten. Modul C4 | Entsorgung Das Modul C4 deklariert die durch die Deponierung (5 % des Produktes) entstehenden Umweltwirkungen. Modul D | Gutschriften und Lasten auerhalb der Systemgrenzen Im Modul D werden die Substitutionspotenziale von Primrstahl durch ein Recyclingszenario (95 % des Produktes) dargestellt.
Technisches Anwendungsgebiet Stranggegossene Stahlvorblcke der voestalpine Stahl Donawitz GmbH dienen vorwiegend als Vormaterial fr nachstehende Weiterverarbeitungen: Weiterverarbeitung zu Schienen u. a. fr den Hochgeschwindigkeits- und Mischverkehr (Personen- oder Gterverkehr), Schwerlastbereich (z. B. Erzbahnen) oder stdtischen Nahverkehr (Straenbahn, U-Bahn) Weiterverarbeitung zu Nahtlosrohren u. a. fr die l- und Gasindustrie, industrielle oder mechanische Rohre Weiterverarbeitung zu Drahtprodukten, u. a. fr die Automobilindustrie, Befestigungs-, Bau-, Lager- oder Montagetechnik, Werkzeugbau, Seilherstellung, Je nach Kundenanforderung werden dafr nachstehende Stahlgten erzeugt: Schienenstahl Stahl fr nahtlose Rohre Einsatzstahl Vergtestahl Wetterfester Baustahl Kaltstauch- und Kaltfliepressstahl Betonstahl Kettenstahl Weicher Stahl zum Ziehen Kohlenstoffstahl zum Ziehen Spannbetonstahl Reifencordstahl Stahl fr Schweizustze Federstahl Wlzlagerstahl Stabstahl Automatenstahl Warmfester Stahl Kaltarbeitsstahl
Klassifizierung
Klassenname : Hierarchieebene
  • OEKOBAU.DAT: 4.1.03 Metalle / Stahl und Eisen / Stahlprofile
  • IBUCategories: 02 Bauprodukte / Metallbauprodukte und Zubehör / Baustähle
Allgemeine Anmerkungen zum Datensatz Stranggegossene Stahlvorblcke der voestalpine Stahl Donawitz GmbH dienen als Vormaterial fr die weiterverarbeitende Industrie und werden in unterschiedlichen Formaten (siehe Pkt. 2.4 Lieferzustand) und unterschiedlichen Stahlgten (siehe Pkt. 2.2 angefhrte Stahlgten) nach gltigen europischen und internationalen Normen, Richtlinien und Spezifikationen gefertigt und ausgeliefert. Die vorliegende EPD bezieht sich auf alle stranggegossenen Stahlvorblcke der voestalpine Stahl Donawitz GmbH in den angefhrten Stahlgten und Abmessungen. Fr die Verwendung der Stahlvorblcke gelten die jeweiligen nationalen Bestimmungen am Ort der Weiterverarbeitung durch den Kunden.
Copyright Ja
Eigentümer des Datensatzes
Quantitative Referenz
Referenzfluss(flüsse)
Materialeigenschaften des Referenzflusses
    • Rohdichte: 7850.0 kg/m^3
Zeitliche Repräsentativität
Datensatz gültig bis 2029
Technologische Repräsentativität
Technische Beschreibung inklusive der Hintergrundsysteme Die Herstellung der stranggegossenen Stahlvorblöcke der voestalpine Stahl Donawitz GmbH erfolgt auf der klassischen Erzeugungslinie: Sinteranlage – Hochofen – Roheisenentschwefelung – LD-Prozess – Sekundärmetallurgie und Strangießanlagen. Aus den Feinerzen und Zuschlägen wird in der Sinteranlage ein für den Hochofen einsatzfähiges, stückiges Material (Sinter) erzeugt. In den beiden Hochöfen wird dieser gemeinsam mit Stückerzen, Pellets und HBI mit Hilfe von Koks und Kohle als Energieträger und Reduktionsmittel zu Roheisen. Das flüssige Roheisen wird im LD-Stahlwerk in mehreren Verarbeitungsstufen zu hochwertigem Stahl weiterverarbeitet. Im abschließenden Produktionsschritt wird der flüssige Stahl in den entsprechenden Stranggießanlagen je nach Kundenanforderung in Formatform gebracht. Technische Daten: Die vorliegende EPD bezieht sich auf stranggegossene Stahlvorblcke der voestalpine Stahl Donawitz GmbH in unterschiedlichen Stahlgten und Abmessungen. Jhrlich knnen bis zu 1,65 Mio. Tonnen flssiger Stahl zu Vorblcken verarbeitet werden. Deklarierte Einheit: Die vorliegende Umwelt-Produktdeklaration bezieht sich auf eine deklarierte Einheit von 1 Tonne durchschnittlichem stranggegossenen Stahlvorblock.

Parameter zur Beschreibung des Ressourceneinsatzes und sonstige Umweltinformationen

IndikatorRichtungEinheit Herstellung
A1-A3
Abbruch
C1
Transport
C2
Abfallbehandlung
C3
Beseitigung
C4
Recyclingpotential
D
Input
  • 1.29E+3
  • 0
  • 3.611
  • 0
  • 3.139
  • 581.5
Input
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 1.29E+3
  • 0
  • 3.611
  • 0
  • 3.139
  • 581.5
Input
  • 2.063E+4
  • 0
  • 49.8
  • 0
  • 34.96
  • -1.473E+4
Input
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 2.063E+4
  • 0
  • 49.8
  • 0
  • 34.96
  • -1.473E+4
Input
  • 224
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 852.9
Input
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Input
  • 7.733
  • 0
  • 0.003955
  • 0
  • 0.0003935
  • -149.8
Output
  • 6.565E-7
  • 0
  • 1.542E-10
  • 0
  • 2.886E-9
  • -0.0001102
Output
  • 47.02
  • 0
  • 0.007592
  • 0
  • 50.07
  • 178.2
Output
  • 0.1146
  • 0
  • 0.00009321
  • 0
  • 0.0004063
  • 0.001614
Output
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 0
  • 0
  • 9.5E+2
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
Output
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0

IndikatorEinheit Herstellung
A1-A3
Abbruch
C1
Transport
C2
Abfallbehandlung
C3
Beseitigung
C4
Recyclingpotential
D
  • 2515
  • 0
  • 3.946
  • 0
  • 2.343
  • -1473
  • 3.902
  • 0
  • 0.2466
  • 0
  • 0.003227
  • 8.733
  • 2.51E+3
  • 0
  • 3.665
  • 0
  • 2.338
  • -1481
  • 0.4732
  • 0
  • 0.03373
  • 0
  • 0.002375
  • -0.1971
  • 9.083E-9
  • 0
  • 4.739E-13
  • 0
  • 3.857E-12
  • 1.989E-9
  • 2.973
  • 0
  • 0.01169
  • 0
  • 0.005897
  • -2.364
  • 4.075
  • 0
  • 0.01291
  • 0
  • 0.007498
  • -3.624
  • 11.44
  • 0
  • 0.06651
  • 0
  • 0.02069
  • -5.217
  • 0.00815
  • 0
  • 0.00001332
  • 0
  • 0.000002116
  • -0.0003452
  • 1.09
  • 0
  • 0.005926
  • 0
  • 0.001884
  • -0.5822
  • 52.32
  • 0
  • 0.04401
  • 0
  • 0.0169
  • -99.95
  • 0.02294
  • 0
  • 2.415E-7
  • 0
  • 6.405E-8
  • -0.008388
  • 2.059E+4
  • 0
  • 49.62
  • 0
  • 34.94
  • -1.473E+4

IndikatorEinheit Herstellung
A1-A3
Abbruch
C1
Transport
C2
Abfallbehandlung
C3
Beseitigung
C4
Recyclingpotential
D
1Diese Wirkungskategorie behandelt hauptsächlich die mögliche Wirkung einer ionisierenden Strahlung geringer Dosis auf die menschliche Gesundheit im Kernbrennstoffkreislauf. Sie berücksichtigt weder Auswirkungen, die auf mögliche nukleare Unfälle und berufsbedingte Exposition zurückzuführen sind, noch auf die Entsorgung radioaktiver Abfälle in unterirdischen Anlagen. Die potenzielle vom Boden, von Radon und von einigen Baustoffen ausgehende ionisierende Strahlung wird ebenfalls nicht von diesem Indikator gemessen.
2Die Ergebnisse dieses Umweltwirkungsindikators müssen mit Bedacht angewendet werden, da die Unsicherheiten bei diesen Ergebnissen hoch sind oder da es mit dem Indikator nur begrenzte Erfahrungen gibt.
Toxizitätsvergleichseinheit für Menschen (krebserregend) (HTP-c) 2
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
Toxizitätsvergleichseinheit für Menschen (nicht krebserregend) (HTP-nc) 2
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
Auftreten von Krankheiten aufgrund von Feinstaubemissionen (PM) 2
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
Wirkung durch Exposition des Menschen mit U235 (IR) 1
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
Toxizitätsvergleichseinheit für Ökosysteme (ETP-fw) 2
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
Bodenqualitätsindex (SQP) 2
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND
  • ND