| Kerninformationen des Datensatzes | |||
| Ort | RER | ||
| Referenzjahr | 2024 | ||
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| Anwendungshinweis für Datensatz | Gültigkeitsbereich: Die EPD deckt 100 % der Herstellung von Floatglas der Glas Trsch Holding AG in den Werken Hombourg (F), Osterweddingen (D), Haldensleben (D) und Ujazd (PL) ab. Systemgrenze: Typ der EPD: "von der Wiege bis zum Werkstor mit den Modulen C1–C4 und Modul D (A1–A3, C und D)". Bei der Herstellung von Flachgas (Module A1–A3) werden die Rohstoffgemenge und Brennstoffe in den Ofen gegeben und geschmolzen, so dass geschmolzenes Glas entsteht, das ber einen Frderkanal auf die Oberflche eines geschlossenen Bades aus geschmolzenem Zinn unter einer inerten Atmosphre fliet. Das geschmolzene Glas schwimmt auf dem Zinn und durch die ebene Oberflche des Zinnbades und das Heizen von oben ergibt sich ein planparalleles Glas, daher der Name Floatglastechnologie. Flachglas wird in der Regel auf vielfach wiederverwendeten Metallstaffeleien verladen; entsprechend fallen – falls berhaupt – nur geringe Mengen an Verpackungsmaterial an, das entsorgt werden muss. Im Zusammenhang mit der Modellierung der Herstellung von Flachglas wurden folgende Systemgrenzen im Sinne des "Endes der Abfalleigenschaften" angenommen: Scherben werden gem VERORDNUNG (EU) Nr. 1179/2012 vom 10 Dezember 2012 als "Produkt" betrachtet - Glasbruch hat den Status "Abfallende" erreicht, wenn er als sortierte Scherben zur Verfgung steht. Externes Scherbenmaterial gelangt als sortiertes Scherbenmaterial in das Produktsystem und ist somit ein "Sekundrmaterial" gem EN 15804.Es wird kein Sekundrbrennstoff als Input fr die Modellierung verwendet. Modul A4 wird nicht deklariert, da die bilanzierten Glser erst zu Verarbeitern und dann weiter auf die Baustelle transportiert werden; entsprechend mssen die Transporte in EPDs zu den Produkten deklariert werden, in denen Flachglas verwendet wird. Fr die eigentliche Installation werden keine Inputs und Outputs verrechnet, um Doppelzhlungen beim Verwender von Flachglas zu vermeiden. Flachglas wird in der Regel auf vielfach wiederverwendete Metallgestelle verladen; entsprechend fallen – falls berhaupt – nur geringe Mengen an Verpackungsmaterial an, das entsorgt werden muss; Modul A5 wird deshalb nicht deklariert. Der Unterhalt (Modul B2) des Flachglases, namentlich dessen Reinigung, wird nicht deklariert, da er stark vom Einsatzgebiet des Flachglases abhngt. Diese Aufwendungen mssen bei der Deklaration des Produktes bercksichtigt werden, in das das Flachglas verbaut wird. Im End-of-Life werden 2 Szenarien deklariert: Szenario 1, Recycling: Recycling zu Flachglas; Szenario 2, Entsorgung: Deponierung in einer Inertstoffdeponie Da der Rckbau auf Stufe Endprodukt geschieht, wird Modul C1 nicht deklariert. Modul C2_1 umfasst den Transport des Floatglases (verbaut in einem Produkt) ber 50 km zu einer Sortieranlage fr Baustoffe. Modul C2_2 umfasst den Transport des Floatglases (verbaut in einem Produkt) ber 50 km auf eine Inertstoffdeponie. Modul C3_1 beschreibt fr Szenario 1 die Aufbereitung des Floatglases zu wiederverwertbaren Scherben als Rohstoffersatz fr die Herstellung von Floatglas. Modul C4_2 beschreibt fr Szenario 2 die Deponierung des Floatglases. Modul D_1 beschreibt fr Szenario 1 die Vermeidung des Einsatzes an primren Rohstoffen und die eingesparte Energie, die sich aus dem Recycling des rezyklierten Floatglases in der Herstellung von Floatglas ergeben ("closed-loop recycling2) bzw. analog fr die Herstellung von Glaswolle, etc. Dabei wird eine Nettoflussberechnung im Bezug auf den Input und Output von Glasscherben vorgenommen. Aus der Deponierung des Floatglases ergeben sich keine Vorteile auerhalb des Produktsystems. Auf die Deklaration von Vorteilen aus der Verwertung minimaler Abfallmengen aus der Produktion bzw. minimalen Verpackungsmengen aus Transportverpackungen wird in beiden D-Modulen verzichtet. Es werden die entsprechenden Residualmixe aus der Datenbank ecoinvent v3.9.1 verwendet, wobei das Werk Osterweddingen zertifizierten Strom aus erneuerbaren Quellen einkauft. | ||
| Technisches Anwendungsgebiet | Floatglas wird weiterverarbeitet zu: Wrmedmm-Isolierglas Hochwrmedmmendem Glas fr den Passivhausbau Schalldmm-Isolierglas Sonnenschutz-Isolierglas Verbund-Sicherheitsglas (VSG) Einscheibensicherheitsglas (ESG) Teilvorgespanntes Glas (TVG) Brandschutzglas Bedrucktem und emailliertem Glas Kombinationen von Glsern fr Multifunktionsanwendungenund dient als Basismaterial fr: Glser im konstruktiven Bau Fassaden und Fenster Anwendungen im Innenbereich (z. B. Trennwnde, Kche, Nasszellen) Industrielle Anwendungen | ||
| Klassifizierung |
Klassenname
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Hierarchieebene
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| Allgemeine Anmerkungen zum Datensatz | Das deklarierte Glas ist ein Natrium-Kalzium-Silikatglas (CAS-Nr. 65997-17-3, EINECS-Nr. 266-046-0), das im Float-Verfahren hergestellt wird. Floatglas ist heute das im Baubereich am hufigsten verwendete Glas. Das Herstellungsverfahren ermglicht die kosteneffiziente Produktion von transparentem Glas mit planparallelen Oberflchen. | ||
| Szenarien |
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| Copyright | Ja | ||
| Eigentümer des Datensatzes | |||
| Quantitative Referenz | |||
| Referenzfluss(flüsse) |
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| Zeitliche Repräsentativität | |||
| Datensatz gültig bis | 2029 | ||
| Technologische Repräsentativität | |||
| Technische Beschreibung inklusive der Hintergrundsysteme | Floatglas wird in einem langen, stetigen Fluss hergestellt. Dabei entsteht ein kontinuierliches Glasband. Nur höchste Präzision über die ganze Produktionsstrecke von mehreren hundert Metern kann die hohe Qualität von Floatglas garantieren. Im Gemengehaus werden alle Rohstoffe gemischt und gelangen dann in den Schmelzofen. Dort werden sie bei einer Temperatur von ca. 1550°C geschmolzen und blasenarm geläutert. Das flüssige Glas wird dem Floatbad zugeleitet, das eine Zinnschmelze unter Schutzgasatmosphäre enthält. Auf dem geschmolzenen Zinn „floatet” die Glasmasse in Form eines endlosen Bandes. Durch die ebene Oberfläche des Zinnbades und das Heizen von oben ergibt sich ein planparalleles Glas. Mit sogenannten Toprollen wird das Glasband geformt und durch die Ziehgeschwindigkeit wird die Glasdicke eingestellt. Im Kühltunnel und im anschließenden offenen Rollengang wird das Glasband kontinuierlich von 600 auf 60°C abgekühlt, mittels Kameratechnik auf Fehler kontrolliert und anschließend zu Glastafeln von vorwiegend 3210 x 6000 mm zugeschnitten. Alle Standorte, an denen Floatglas hergestellt wird, sind nach EN ISO 9001 zertifiziert. Deklarierte Einheit: Es wird Flachglas in 4 mm Dicke als im Bauwesen meistverkauftes und somit reprsentatives Produkt deklariert. | ||
| Subtyp | average dataset | ||||
| LCA-Methoden-Bericht | |||||
| Datenquellen, Behandlung und Repräsentativität | |||||
| Dokumentation des Datenqualitätsmanagements | |||||
| Für diesen Datensatz verwendete Datenquelle(n) | |||||
| Vollständigkeit | |||||
| Validierung | |||||
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| Konformitätsdeklarationen | |||||
| Konformität |
Konformitätsystemname
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Genehmigung der insgesamten Einhaltung
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Nomenclature compliance
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Methodological compliance
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Bewertung der Einhaltung
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Dokumentation der Einhaltung
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Einhaltung der Qualitätsvorgaben
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| Konformität |
Konformitätsystemname
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Genehmigung der insgesamten Einhaltung
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Nomenclature compliance
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Methodological compliance
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Bewertung der Einhaltung
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Dokumentation der Einhaltung
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Einhaltung der Qualitätsvorgaben
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| Auftraggeber und Ziel | |
| Auftraggeber | |
| Datengenerator | |
| Ersteller/Modellierer | |
| Dateneingabe | |
| Zeitstempel (zuletzt gespeichert) | 2024-02-05T00:00:00 |
| Datensatzformat(e) | |
| Veröffentlichung und Eigentum | |
| UUID | 036793bc-4027-4299-8f63-e2565bde9858 |
| Datensatzversion | 00.04.000 |
| Registrierungsstelle | |
| Registrierungsnummer | EPD-GLS-20230184-IBB2-DE |
| Eigentümer des Datensatzes | |
| Copyright | Ja |
| Lizenztyp | Free of charge for all users and uses |
| Zugriffs- und Nutzungseinschränkungen | None |
Parameter zur Beschreibung des Ressourceneinsatzes und sonstige Umweltinformationen